10.07.2013
„Zwischen W3 und Hartz IV“ - Arbeitssituation und Perspektiven wissenschaftlicher MitarbeiterInnen.

Eine Studie im Auftrag des ver.di Landesfachbereichs Bildung, Wissenschaft und Forschung Niedersachsen-Bremen.

In Niedersachsen und Bremen arbeiten an Hochschulen weit über 30.000 wissenschaftliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter (Stand: 2010). Davon haben ca. 80 % immer wieder neue befristete Arbeitsverträge, die z. T. kürzer als ein Jahr sind. Und wiederum ca. 40 % der wissenschaftlichen Beschäftigten haben halbe Stellen - arbeiten aber fast Vollzeit.

 

Die Arbeitssituation der wissenschaftlichen Beschäftigten ist also geprägt durch Abhängigkeiten (vom LehrstuhlinhaberIn), Kettenverträge, unsichere Berufsperspektive und prekären materiellen Bedingungen. Alles Voraussetzungen, die in der Regel zur gewerkschaftlichen Organisierung führen. Tatsächlich sind aber nur ca. 5 % organisiert, obwohl lt. einer 2009 erstellten ver.di-Studie rund 75 % der befragten wissenschaftlichen MitarbeiterInnen gegenüber Gewerkschaften offen sind.

 

Um herauszufinden, warum diese Diskrepanz besteht und was ver.di machen muss, um die wissenschaftlichen MitarbeiterInnen zu erreichen, war Ziel unseres Forschungsprojektes: „Zwischen W 3 und Hartz IV: Arbeitssituation und Zukunft des wissenschaftlichen Nachwuchses“. Die Ergebnisse sind im beschriebenen Buch veröffentlicht.

 

Der Flyer zum Buch gibt es hier