Antibiotika-Resistenz als globale Herausforderung

Welche Rolle spielen Gesundheitspolitik, Pharmaindustrie und Grundlagenforschung? Diskussionsveranstaltung innerhalb der Reihe "Zukunftsfragen - kontrovers".

Nachrichten über zunehmende Antibiotika-Resistenzen häufen sich in den letzten Jahren. Wird eine der wichtigsten Arzneimittelgruppen des 20. Jahrhunderts unwirksam, können sich Epidemien wieder ausbreiten? Zumindest ist eine Zunahme von Infektionen mit Keimen zu verzeichnen, die nicht nur
gegen eines, sondern gegen viele Antibiotika resistent sind; und die Diskussion über die Ursachen und mögliche Gegenstrategien dauert an. Eine wichtige Aufgabe unter den notwendigen Strategien ist die Entwicklung neuer Antibiotika.

 

Wer finanziert deren Forschung und Entwicklung und welche Rolle nehmen dabei die Grundlagenforschung, staatliche und internationale Akteure und die pharmazeutische Industrie ein? Wie wird die Antibiotika-Entwicklung nachhaltig und gerecht? Welche rechtlichen Rahmensetzungen sind hier
denkbar? Gibt es jetzt schon Monopole oder funktioniert die Konkurrenz? Was sind die Alternativen für den jetzigen übermäßigen und unzweckmäßigen Einsatz, sowohl beim Menschen als auch bei Tieren?

 

Vortrag von Dr. Christian Wagner-Ahlfs und Prof. Dr. Mark Bönstrup.

 

Veranstaltungsflyer

Veranstalter:
Gruppe 'Wissen und Kritik' an der TU BS
Ort:
TU BS, Hörsaal MS 1.1, Pharmaziezentrum, Mendelsohnstraße 1
Anfang:
Mittwoch, 10. Januar 2018
 
19:30 Uhr