Die Bundesregierung beabsichtigt das Arbeitszeitgesetz zu ändern. Im Koalitionsvertrag ist die Umstellung von einer täglichen auf eine wöchentliche Höchstarbeitszeit angekündigt. Damit würde die Norm des Achtstundentags aus dem Gesetz verschwinden.
Wie stark das Interesse der Beschäftigten an einer Begrenzung der täglichen Arbeitszeit auf acht Stunden ist, zeigen die Ergebnisse des DGB-Index Gute Arbeit 2025, die heute in Berlin vorgestellt wurden. Sichtbar werden auch die negativen Folgen langer Arbeitstage: Die Betroffenen berichten häufiger von Erschöpfung und Problemen bei der Vereinbarkeit von Arbeit und Privatleben.
Die Daten machen zudem deutlich, dass die rechtlich verpflichtende Erfassung der Arbeitszeit durch den Betrieb bei 30 Prozent der Beschäftigten gar nicht oder nur unvollständig stattfindet. Ohne Erfassung treten entgrenzte Arbeitszeiten häufiger auf, die Erholung in der Freizeit gelingt schlechter.
Diese und viele andere Informationen rund um das Thema Arbeitszeit finden sich im aktuellen Report des DGB-Index Gute Arbeit. Die Ergebnisse unterstreichen: Gute Arbeit gibt es nur mit gesundheitsgerechten und vereinbarkeitsfreundlichen Arbeitszeiten.
10.02.2026
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