Stolpersteine erinnern an Menschen, die von den Nationalsozialisten ausgegrenzt, verfolgt oder ermordet wurden. Über 400 dieser glänzenden Steine liegen inzwischen schon Braunschweig vor den jeweils letzten frei gewählten Wohnorten. Bei dieser Stolpersteine-Tour wird vom Schicksal einiger dieser Menschen erzählt, ihrer Angst und Verzweiflung aber auch von dem Mut Einzelner, Widerstand zu leisten.
Leitung: Jutta Salzmann und Helge Greunke, Förderverein Stolpersteine für Braunschweig
Die Tour ist kostenlos, eine Anmeldung ist nicht nötig.
Zur Veranstaltungsreihe:
Im Widerstand gegen das NS-Regime zeigten zahlreiche Menschen außergewöhnlichen Mut. Viele dieser Widerständigen – unter ihnen auch Schriftsteller*innen, Künstler*innen, Angehörige von Gewerkschaften, Jurist*innen – organisierten sich im Geheimen oder übten sogar offen Kritik.
Einige Namen bleiben bis heute bekannt: die Geschwister Scholl, Bertolt Brecht, Stauffenberg. Viele andere Geschichten und Namen blieben jedoch im Verborgenen oder wurden vergessen.
Im Wunsch, Menschlichkeit in einer unmenschlichen Zeit zu bewahren, bezahlten diese Menschen einen hohen Preis: Verfolgung, Folter oder mit dem eigenen Leben. Sie bleiben ein Beweis dafür, dass selbst angesichts der überwältigenden Gewalt und des entsetzlichen Terrors des Nationalsozialismus immer ein Funke an Menschlichkeit, Zivilcourage und Hoffnung überlebte.
Gerade heute ist es wichtig, an diese Stimmen aus der Vergangenheit zu erinnern und gleichermaßen über unsere Gegenwart nachzudenken.
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