Die Kooperationsstelle

Aufgaben und Ziele

Verbindungen schaffen - Dialog organisieren

Wissenschaftliche Erkenntnis verändert in immer rasanterem Tempo unsere Welt und damit unser Leben, unsere Arbeit, unser Miteinander. Die Gewerkschaften vertreten die Interessen der Menschen in der Arbeitswelt und haben somit die Aufgabe, an der Gestaltung der Gesellschaft mitzuwirken. Kooperationsstellen fungieren als wichtige Vermittlerinnen, Bindeglieder oder Schnittstellen zwischen Hochschulen und Gewerkschaften: sie organisieren den Dialog zwischen Wissenschaft und Arbeitswelt, so dass beide Seiten voneinander lernen und profitieren können. Sie verbessern die Verständigung, indem sie einerseits aktuelle Forschungsergebnisse in die Arbeitswelt transferieren und andererseits dafür sorgen, dass die Interessen und Probleme der Arbeitnehmenden in der Wissenschaft stärkere Beachtung finden.

Die Kooperationspartner*innen

Die Kooperationsstelle SüdOstNiedersachsen ist eine gemeinsam getragene und vom Wissenschaftsministerium geförderte Einrichtung von TU Braunschweig, TU Clausthal, Ostfalia Hochschule für angewandte Wissenschaften und Hochschule für Bildende Künste Braunschweig sowie von DGB, den Einzelgewerkschaften der Region und der Bildungsvereinigung ARBEIT UND LEBEN Niedersachsen. Sie wurde 1996 als Projekt gegründet und ist seit 1999 als Institution an der TU Braunschweig etabliert.

Arbeitsschwerpunkt "Zukunft der Arbeit"

Der inhaltliche Schwerpunkt „Zukunft der Arbeit“ wird mit Hilfe von diskursiven Arbeitsformen – angefangen von Diskussionsveranstaltungen und Tagungen über Workshops, Arbeitskreise und Zukunftswerkstätten hin zu kooperativ angelegten Forschungsprojekten, wissenschaftlicher Weiterbildung und Seminaren – mit Leben gefüllt. Insbesondere folgende aktuell diskursprägende Themen werden aufgegriffen: Auswirkungen der digitalen Transformation der Arbeitswelt, Durchlässigkeit zwischen beruflicher und akademischer Ausbildung, berufliche Weiterbildung und Lebenslanges Lernen, Fachkräfteentwicklung und Demografischer Wandel, Standards für Gute Arbeit, Bildungszugang / Bildungsgerechtigkeit, Rechtsextremismus und Rechtspopulismus. 

Arbeitsschwerpunkt „Studierendenarbeit“

Fester Bestandteil der Kooperationsstellenarbeit sind besondere Angebote für Studierende. Neben der Students@work-Beratung mit Infos zu Job und Praktikum bieten sie die Möglichkeit sich aktiv einzubringen (Arbeitskreise, Veranstaltungen), das Wissen über die eigene Disziplin hinaus zu vertiefen oder sich über berufliche Möglichkeiten nach dem Studium zu orientieren. Realisiert werden die Angebote in enger Zusammenarbeit mit dem Hochschulinformationsbüro (hib) der Braunschweiger Gewerkschaften, der gewerkschaftlichen Studierendengruppe und der Stipendiat*innengruppe der Hans-Böckler-Stiftung.

Koordiniert von der Kooperationstelle und angesiedelt bei der TU Clausthal betreiben die vier Hochschulen unter Mitwirkung von DGB und Hans-Böckler-Stiftung die Praktikumsbörse Niedersachsen.

Weitere Beispiele aus der Arbeit

  • Mitarbeit …
    im Netzwerk der Kooperationsstellen Hochschulen - Gewerkschaften in Niedersachsen und Bremen sowie in der Bundesarbeitsgemeinschaft der Kooperationsstellen (BAG).
    im Hochschulpolitischen Arbeitskreis des DGB Bezirk Niedersachsen.
    in der Runde der Geschäftsführungen der Mitgliedsgewerkschaften des DGB Region SüdOstNiedersachsen.
    im Technologiekreis der ForschungRegion Braunschweig e.V.
  • Vermittlung von Expert*innen aus der Wissenschaft in die Arbeitswelt und umgekehrt.
  • Erarbeitung von speziellen Publikationen zu Projekt- oder Tagungsthemen und Beteiligung mit Beiträgen an anderen Fachpublikationen.
  • Auswertung des Informationsdienst Wissenschaft e.V. (idw) als Service für die Gewerkschaften: Wöchentlich wird der Infodienst der Kooperationsstelle mit Infos zu neuen wissenschaftlichen Erkenntnissen, Studien und Forschungsergebnissen zu aus Gewerkschaftssicht relevanten gesellschafts- und arbeitsmarktpolitischen Fragestellungen versendet.
  • Bearbeitung von Anfragen u. a. von Beschäftigten der Hochschulen zu ihren Arbeitsverhältnissen, zu hochschulpolitischen Themen bzw. die Vermittlung von Kontakten zu anderen Einrichtungen/ Beratungsstellen.
  • Entwicklung von Weiterbildungs- und Beratungsangeboten für Betriebs-, Personalräte und Mitarbeiter*innenvertretungen sowie gewerkschaftlichen Funktionsträger*innen.
  • Beratung von Studierenden über Möglichkeiten und Antragsverfahren eines Stipendiums bei der Hans-Böckler-Stiftung sowie die Betreuung der Stipendiat*innen.
  • Hilfestellung bei Abschlussarbeiten zu arbeitnehmendenorientierten Themen und Vermittlung von Praktikumsplätzen beim DGB und seinen Mitgliedsgewerkschaften.

Der Kooperationsbeirat

Die Arbeit der Kooperationsstelle basiert auf der am 19.11.1999 abgeschlossenen
Vereinbarung über die Einrichtung einer Kooperationsstelle Hochschulen – Gewerkschaften Region Süd-Ost-Niedersachsen“.

Der „Gemeinsame Kooperationsbeirat“ tagt zweimal im Jahr und setzt sich paritätisch aus den Vertreterinnen und Vertretern der Kooperationspartner*innen zusammen. Aus seiner Mitte wählt er zwei gleichberechtigte Vorsitzende, die die Bereiche Wissenschaft und Gewerkschaft repräsentieren. Prof. Dr. Katja Koch (TU Braunschweig) vertritt aktuell die Hochschulseite. Michael Kleber (DGB Region) ist der Vorsitzende für die Gewerkschaften. Beiratsmitglieder der Kooperationsstelle

Aufgabenspektrum in der Übersicht

Aufgabenspektrum an der Schnittstelle von Wirtschaft,  Hochschulen und Gewerkschaften

Beiratsmitglieder der Kooperationsstelle

Vorsitzende:
Prof. Dr. Katja Koch, TU Braunschweig
Michael Kleber, DGB Region SüdOstNiedersachsen

Dr. Frank Ahrens, ver.di
Meri Asryan, IG Metall Salzgitter-Peine
Jeannette Chiarlitti, IG BCE
Dr. Eva Clasen, DGB Niedersachsen
Prof. Dr. Klaus Dilger, TU Braunschweig
Prof. Dr. Ana Dimke, Hochschule für Bildende Künste Braunschweig
Heiko Groppe, ver.di
Prof. Dr.-Ing. Stefan Hartmann, TU Clausthal
Prof. Dr. Angela Ittel, TU Braunschweig
Prof. Dr. Simone Kauffeld, TU Braunschweig
Dipl.-Ing. Volker Küch, Ostfalia Hochschule für angewandte Wissenschaften
Uwe Riske, GEW
Wolfgang Rittmeier, Arbeit & Leben Braunschweig
Prof. Dr. Heike Schenk-Mathes, TU Clausthal
Kai-Martin Winter, IG Metall Braunschweig
Dr. Kati Zenk, IG Metall Wolfsburg
Agnieszka Zimowska, DGB Region Südniedersachsen-Harz

Über uns

Termine

 

21.04.2026

In Liebe, Eure Hilde

Jahre im Schatten: Eine Reihe zum Erinnern an mutige Stimmen

 

28.04.2026

Eine szenische Lesung mit Musik - Hermynia Zur Mühlens "Unsere Töchter, die Nazinen" (1935)

Jahre im Schatten: Eine Reihe zum Erinnern an mutige Stimmen

 

Kooperationspartner*innen

  • DGB
  • ARBEIT UND LEBEN Niedersachsen
  • Hochschule Ostfalia
  • TU Braunschweig
  • TU Clausthal
  • HBK Braunschweig

Pinnwand

  • Arbeitswelt-Monitor

    Arbeitswelt-Monitor

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