Dienstleistung 4.0: Perspektiven und Herausforderungen

Tagung zu den Anforderungen an eine neue Dienstleistungspolitik

stefanie.boehm@tu-braunschweig.de

Dienstleistungen tragen einen wachsenden Anteil an der Wertschöpfung in Deutschland. In Bezug auf Beschäftigungspotenziale haben sie der Industrie inzwischen sogar den Rang abgelaufen. Auch in Zukunft werden industrienahe und soziale Dienstleistungen in Deutschland die größten Beschäftigungs- und Wachstumspotenziale bieten. Davon wird es neben Bildung und Forschung sowie einem funktionierenden Gesundheitswesen entscheidend abhängen, ob sich Deutschland zu einer modernen und zukunftsfähigen Gesellschaft entwickelt.

Gesellschaftlich wichtige und notwendige Dienstleistungen müssen entsprechend finanziert sein. Aufgrund mangelnder (finanzieller) Ausstattung und zu niedrigen Qualitätsanforderungen bleiben bestimmte Dienstleistungsfelder und -branchen derzeit in Bezug auf Innovation, Wachstum und Beschäftigung unter ihren Möglichkeiten. Außerdem fehlt häufig die Wertschätzung - nicht zuletzt auch in finanzieller Hinsicht - die der Dienstleistungsarbeit aufgrund ihres gesellschaftlichen Stellenwertes eigentlich zukommen müsste.

Eine gezielte Dienstleistungspolitik kann zur Beseitigung dieser Missverhältnisse beitragen. Im Rahmen der Tagung wurden Anforderungen an eine solche Politik formuliert.

Mehr als 100 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Betrieben, Wissenschaft, Gewerkschaften und Gesellschaft folgten den Vorträgen und Diskussionen.

Programm

Präsentationen

 Michael Fischer

ver.di Bundesvorstand Bereich Bildung und Planung

Prof. Dr. Josef Hilbert

Geschäftsführender Direktor des Instituts Arbeit und Technik (IAT)

Aktuelles

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