Programm in Oldenburg am 05.07.2022

10:00 - 10:30 Uhr, Begrüßung

    Prof.in Dr. Annett Thiele, Vizepräsidentin für Wissenschaftlichen Nachwuchs, Gleichstellung und
    Diversität der Universität Oldenburg
    Dorothee Koch, Regionsgeschäftsführerin DGB Region Oldenburg-Ostfriesland

10:30 - 11:20 Uhr, Gewerkschaftliche Antidiskriminierungsarbeit – Erfahrungen, Ansätze, Weiterentwicklung

    Elke Hannack, stellvertretende Bundesvorsitzende des DGB

11:40 - 12:30 Uhr, Beratung und Beschwerdestelle – Instrumente für eine diskriminierungssensible Organisationskultur

    Sewita Mebrahtu, Beraterin für Antidiskriminierung, Beschwerde- und Anlaufstrukturen in
    Organisationen, ADE Universität Bremen

 13:30 - 16:00 Uhr, Parallele Workshops inkl. Pause

    Rassismus bei der Arbeit – was tun?!
Rassismus begegnet uns am Arbeitsplatz in unterschiedlicher Weise. Doch wie erkennen wir rassistische Strukturen oder Verhaltensweisen? Was können wir dagegen tun? An wen können sich Betroffene wenden? In dem Workshop werden Grundlagen zu Rassismus vermittelt, Handlungsoptionen von Personal- und Betriebsrät*innen ausgelotet und gesetzliche Aspekte besprochen. Zudem werden die Pflichten von Vorgesetzten bei rassistischer Diskriminierung thematisiert sowie Präventionsmaßnahmen und Unterstützungsmöglichkeiten für betroffene Kolleg*innen aufgezeigt.
Joe Onur ist Personalrat und Sultan Unvar Sozialarbeiterin, beide sind Teamer*in der gewerkschaftlichen Jugend- und Erwachsenenbildung

    Solidarisch mit trans*, inter* und nichtbinären Personen in der Arbeitswelt
Ungleichheit der Geschlechter, Paygap, Sexismus am Arbeitsplatz – das sind keine unbekannten Probleme, die dennoch häufig nur gegen Widerstand angegangen werden. Wie verhält es sich dann mit der Geschlechter-Ungleichheit, wenn die Betroffenen queer, trans* oder nichtbinär sind? Allein die Begriffe lösen bei vielen Unsicherheit aus. Wie kann ich solidarisch mit Kolleg*innen sein, wenn ich Angst haben muss, sie falsch anzusprechen? Mit viel Raum für Fragen und Fehlerfreundlichkeit wird es im Workshop um ein Verständnis von Diskriminierung auch jenseits der Zweigeschlechtlichkeit gehen. So können sich die Teilnehmenden mit Möglichkeiten betraut machen, wie sie ihren trans*, inter* und nichtbinären Kolleg*innen aktiv beistehen können.
Mine Pleasure Bouvar, Machtkritische Referent*in und Antidiskriminierungstrainer*in zu den Themen trans*Feindlichkeit und trans*Misogynie

    Haltung zeigen gegen rechte Positionen am Arbeitsplatz – aber wie?
Der Schwerpunkt des Workshops liegt auf dem Umgang mit verschiedenen menschenverachtenden Einstellungen und rechten Parolen, die uns auch am Arbeitsplatz begegnen können. Nicht selten sind Situationen, in denen rechte Äußerungen getätigt werden, für betroffene, aber auch beobachtende Personen überfordernd. Wie darauf reagieren? Wie etwas entgegensetzen? Um darauf Antworten zu geben und Sicherheit im Austausch zu gewinnen, schauen wir uns Handlungsmöglichkeiten speziell für Arbeitnehmer*innen sowie Betriebs- und Personalrät*innen an.
Jasmina Bindner, Koordinierungsstelle gegen Rechtsextremismus und Fremdenfeindlichkeit Oldenburg und Ronja Kiese, Jugendbildungsreferentin, ARBEIT UND LEBEN Niedersachsen e.V.

    Klassismus – Welche Rolle spielt die soziale Herkunft in der Arbeitswelt?
Klassismus bezeichnet die Diskriminierung aufgrund von sozialer Herkunft und sozialem Status. Die Zugehörigkeit zu bzw. Stigmatisierung „unterer“ sozialer Klassen begrenzt den Zugang zu Kultur, Wohnraum, Bildungsabschlüssen, Arbeit, Gesundheitsversorgung, Macht, Teilhabe, Anerkennung und Geld. Der Workshop gibt eine Einführung in diese oft vergessene Diskriminierungsform. Es geht um die Fragen: Wie wirkt Klassismus in der Arbeitswelt und was können wir praktisch dagegen tun?
Dr. Francis Seeck, Sozialwissenschaftler*in, Autor*in und Antidiskriminierungstrainer*in sowie
Tashy Endres, Trainerin für Antidiskriminierung, Gewaltfreie Kommunikation und Organisierungsstrategien

16:00 - 17:00 Uhr, Auswertung: Was nehmen wir mit aus den Workshops?

    Podium mit den Workshopleitenden

zum Programm der Veranstaltung in Braunschweig

Aktuelles

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