Sozialpartnerschaftlicher Branchendialog "Fachkräftebedarf in der Kranken- und Altenpflege in der Region Braunschweig-Wolfsburg“ am 20.11.2014

Im Bildungszentrum des Städtischen Klinikums Braunschweig trafen sich Personalverantwortliche aus Einrichtungen der Kranken- und der Altenpflege mit Vertretern der Ostfalia, der Agenturen für Arbeit der Region und der Gewerkschaft ver.di, um die aktuelle Fachkräftesituation in der Pflegebranche zu diskutieren. Veranstaltet wurde der Dialog von der Kooperationsstelle Hochschulen - Gewerkschaften SüdOstNiedersachsen an der TU Braunschweig und der Allianz für die Region GmbH.

Neben der kritischen finanziellen Ausstattung der Einrichtungen stellten sich die neuen Herausforderungen an die Aus- und Weiterbildung und das Studium als wichtigstes Thema heraus. Unterstützt wurde der Dialog durch Beiträge regionaler Experten. Gerald Witt von der Agentur für Arbeit Helmstedt stellte die Arbeitsmarktsituation für den Pflegebereich in der Region vor. Prof. Immenroth von der Ostfalia (Fakultät Gesundheitswesen) befasste sich in seinem Beitrag mit der Ausbildung und Weiterqualifikation des Pflegepersonals. Ulrich Heller, Pflegedirektor des Städt. Klinikums Braunschweig und Dirk Bitterberg, Geschäftsfeldleiter Familie und soziale Dienste des AWO Bezirksverbands Braunschweig gaben Einblicke in die Praxis der Personalentwicklung und befassten sich mit der Bindung und Gewinnung von Fachkräften. Den Abschluss der Expertenbeiträge bildete David Matrai vom ver.di Landesbezirk Niedersachsen-Bremen mit der Perspektive „Gute Arbeit“ gegen Fachkräftemangel. Den jeweiligen Beiträgen folgten kurze Statements aus dem Publikum. Der Branchendialog endete in einer abschließenden großen Diskussionsrunde. Dort wurden mögliche Lösungswege zu den verschiedenen Fragestellungen der Fachkräfte Thematik in der Pflegebranche, wie z.B. Flexible Arbeitszeiten, Fortbildungsangebote, allgemeinverbindliche Tarifverträge, Gesundheitsförderung besprochen. Lösungen erwarten sich die Experten von einer Intensivierung der regionalen Kooperation zum Thema.  

 

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